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Die News-Seite der HGH Bensheim

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St. Marien Krankenhaus Lampertheim

Neue Schulstr. 12
68623 Lampertheim

Telefon: 0 62 06 / 509-0
Fax: 0 62 06 / 509-269
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Leitbild

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Das St. Marien Krankenhaus ist ein Akutkrankenhaus für Innere Medizin und Geriatrie. Die Hinwendung zum Kranken und Hilfebedürftigen verstehen wir als praktizierte Nächstenliebe. Dieser mehr als 120-jährigen Tradition verpflichtet, wollen wir durch moderne und professionelle Diagnostik, Therapie und Pflege, dem kranken Menschen in persönlicher Atmosphäre eine kompetente Hilfe bieten.

Dieses Leitbild beschreibt, wie wir unseren Auftrag verstehen.

 

Die christliche Grundlage

Als Krankenhaus, welches seinen Ursprung in katholischer Trägerschaft hatte, bildet der christliche Weltbild  die Grundlage unseres Handelns.

Nach diesem Glauben sind alle Menschen Geschöpfe Gottes und dessen Ebenbild. Insofern besitzt der Mensch eine einzigartige Würde und Unverwechselbarkeit, die er weder durch Krankheit noch durch den Tod verliert. Ein wichtiger Aspekt dieser Würde ist die Selbstbestimmung des Menschen. Jeder trägt für sein Leben die Verantwortung.

Im Alltag unseres Krankenhauses konkretisiert sich das christliche Menschenbild in praktizierter Nächstenliebe.

Jesu Auftrag, den Nächsten zu lieben und die Kranken zu heilen, ist der Grund, weshalb dieses Krankenhaus existiert. Der christliche Glaube war die Motivation, dieses Krankenhaus zu gründen, und bleibt Motivation, es weiter zu betreiben.   

 

Patienten

Wir behandeln unsere Patienten gleich, unabhängig von Religion, Rasse oder sozialer Herkunft, und bringen ihnen Wertschätzung entgegen. Ein freundlicher und verbindlicher Umgangston ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Wir verstehen Krankheit nicht als isolierten Defekt des Körpers, sondern als ein Geschehen, das den Menschen in seiner Ganzheit betrifft. Ein kranker Mensch befindet sich in einer für ihn besonderen Situation. Neben den Belastungen, Einschränkungen und Schmerzen, die mit seiner Krankheit einhergehen können, ist sehr häufig Unsicherheit und Angst eine Folge der Erkrankung und der Behandlungsnotwendigkeit.

Unsere Aufgabe ist es daher neben der professionellen Diagnostik, Therapie und Pflege, dem Patienten Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Wir tun dies, indem wir solche Ängste und Befürchtungen ernst nehmen, kompetent handeln, das genaue Krankheitsbild möglichst früh abklären und den Patienten umfassend informieren. Wir berücksichtigen dabei, dass die Wahrnehmung des Patienten verändert ist und dass besonders unsere älteren Patienten ein anderes Zeitgefühl haben und für viele Dinge des Lebens mehr Zeit benötigen.

Wir nehmen unsere Patienten ernst und lassen sie, soweit es ihnen möglich ist, selbst bestimmen. Dazu klären wir umfassend auf und erläutern unsere diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen. Wir wahren die Privatsphäre so gut es in einem Krankenhaus-Betrieb möglich ist. Soweit der Patient es wünscht, beziehen wir die Angehörigen in unser Behandlungskonzept mit ein.

Das Angebot seelsorglicher Begleitung ist für uns selbstverständlich. Die Krankenhausseelsorger helfen den Patienten und Angehörigen im persönlichen Gespräch, wie auch durch gottesdienstliches Handeln, besondere Krisensituationen zu bewältigen. Zur Seelsorge gehört auch das tröstende Wort oder die Gespräche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Patienten.

Zu unseren Leistungen gehört auch die Vorbereitung der Patienten auf die Zeit nach dem Klinikaufenthalt, wo viele mit krankheits- oder altersbedingten Einschränkungen leben müssen. Dazu arbeiten wir mit den niedergelassenen Ärzten, den Diensten der Caritas und anderen sozialen Einrichtungen eng zusammen.

Wir sind davon überzeugt, dass neben einer gesunden Ernährung körperliche, geistige, seelische und soziale Aktivität zu einer gesunden Lebensführung gehört. Um diese zu fördern, sind wir auch präventiv tätig.   

     

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unsere Patienten so zu betreuen, wie es in diesem Leitbild beschrieben ist, kann uns nur gelingen, wenn wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut zusammenarbeiten. Bedingung für diese gute Zusammenarbeit ist die Eigenverantwortung, die jeder für seine Aufgabe hat, sowie ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Im Umgang miteinander sind uns Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit, gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sowie Toleranz wesentlich. Meinungsverschiedenheiten tragen wir sachlich aus. Maßstab für Entscheidungen sind dabei in erster Linie das Wohl der Patienten, in zweiter Linie das Wohl der Gemeinschaft aller Beschäftigten und in dritter Linie individuelle Wünsche.

Wir wollen uns gemeinsam stetig verbessern. Dafür engagieren wir uns alle für unser Qualitätsmanagementsystem und nehmen die Ideen und Anregungen unserer Kolleginnen und Kollegen auf. Wir äußern Kritik so, dass sie der Weiterentwicklung dient.

Unsere Arbeit soll uns Zufriedenheit bringen und auch Spaß machen. Gemeinsame Feste und Feiern fördern die Zusammengehörigkeit. In schwierigen Situationen unterstützen und helfen wir uns gegenseitig.

Die Fort- und Weiterbildung, die in unserem Personalentwicklungskonzept beschrieben ist, hilft uns unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, sich auf dem aktuellen Wissensstand der jeweiligen Disziplin zu halten.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen für Motivation und gute Zusammenarbeit die Verantwortung. Unsere Führungskräfte aber tragen besondere Verantwortung. Diese ist in den Führungsgrundsätzen des St.-Marien Krankenhauses beschrieben. Wir laden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, sich  für die Realisierung dieses Leitbildes einzusetzen.    

            

Ökologie und Ökonomie

Wir haben eine große Verantwortung für die Erhaltung der Schöpfung und wollen diese wahrnehmen. Deshalb gehen wir so schonend mit den natürlichen Ressourcen um, wie es in einem Krankenhaus möglich ist.

Wir verschwenden keine Energie, trennen unseren Müll und optimieren unsere Lagerhaltung nicht nur unter Kostenaspekten.

Die medizinische, pflegerische und therapeutische Behandlung des Patienten vollzieht sich unter ökonomischen Bedingungen. Wirtschaftliches Handeln ist dabei eine notwendige Voraussetzung, nicht Ziel des Krankenhauses.

Durch Kostentransparenz und Kostenbewusstsein sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt, wirtschaftlich zu handeln. In Zukunft wird die zum Teil vorhandene Verantwortung für die Einhaltung von Abteilungsbudgets auch auf andere Bereiche ausgeweitet.

 

Zukunft

Auch in Zukunft wird uns die medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung von Patienten in unserem Krankenhaus eine wichtige und sinnvolle Aufgabe sein.

In unserer Gesellschaft wird es mehr alte Menschen geben und damit auch alte Patienten mit ihren spezifischen Anforderungen an das Gesundheitswesen. Die Möglichkeiten und der Bedarf an ambulanter Behandlung werden steigen. Ergänzende Versorgungsformen wie Tages- oder Kurzzeitpflege sowie ambulante Pflege werden weiter an Bedeutung gewinnen. Dieses fordert von uns, uns zum Wohle unserer Patienten mit allen geeigneten Leistungsanbietern zu vernetzen. Dazu werden wir auch neue technische Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie sowie Administration nutzen.

Neue diagnosebezogene Entgelte (DRG) werden die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschärfen. Dennoch werden wir weiterhin unsere Entscheidungen an diesem Leitbild orientieren. Die trägerweite Nutzung von Ressourcen wird uns helfen, unseren Qualitätsstandard weiter auszubauen und effizient zu arbeiten.

So glauben wir, auch in Zukunft attraktive Arbeitsplätze anbieten und die lange Tradition christlicher Patientenversorgung in Lampertheim fortsetzen zu können.